Freiwillige Feuerwehr Burgsolms e.V.

 

 

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Brandschutzerziehung

Am 22 und 23.01.2004 war die Feuerwehr Burgsolms zu Besuch im Kindergarten Hohl in Burgsolms.

An diesen beiden Tagen wurde in spielerischer Art und Weise den Vorschulkindern das richtige Verhalten im Ernstfall vermittelt. Mit von der Partie waren 2 Handpuppen der Feuerwehr; Hund Flori und der kleine Feuerteufel Zündel.

So fragte zu Anfang Zündel die Kinder nach der Nummer der Feuerwehr, erstaunlicherweise kannte fast jedes der Kinder die 112 als Notrufnummer für die Feuerwehr.

Groß war die Neugierde, als Zündel fragte, was denn da zu sagen sei, wenn es zu Hause zum Beispiel brennt. Flori wusste die Antwort:

Erst mal wie du heißt, dann wo es brennt, den Ort, die Strasse und die Hausnummer. Auch wichtig ist, was brennt und ob noch Menschen im Haus sind, wenn ja wie viele. Dann ist noch ganz wichtig das gewartet wird, ob noch fragen von der Notrufzentrale kommen. Es könnte ja sein, dass die nicht alles verstanden haben.

Als nächstes durften die Kinder dann üben wie man so einen Notruf richtig absetzt.

Mit echten Telefonen wurde hier geprobt. Ein Feuerwehrmann spielte den Mitarbeiter der Notrufzentrale und einige der Kinder versuchten einen Notruf abzusetzen.

Damit der Spaß und die Bewegung nicht zu kurz kamen, wurde auch getanzt und gesungen.

Für das vorgeführte Stück mit dem Kasperle ernteten wir viel Beifall.

Wie man eine Kerze mit Streichhölzern richtig anzündet wurde auch gelehrt.

Ebenso wurde den Kindern gezeigt, wie ein Feuerwehrmann aussieht, wenn er in ein brennendes Haus geht, nämlich mit Feuerwehrschutzanzug, Stiefeln, Helm, Handschuhen und einem Atemschutzgerät auf dem Rücken.

Mit der Atemmaske auf den Kopf war der Feuerwehrmann kaum wieder zuerkennen und die Stimme war auch viel anders als vorher.

Fertig ausgerüstet wurde dann mit denn kleinen Schülern krabbelnd der Raum verlassen.

Aber warum sollen wir denn krabbeln, fragten die Kinder und Flori wusste die Lösung.

Wenn es brennt entsteht ganz viel Rauch und der ist sehr giftig. Aber der Brandrauch zieht nach oben, sodass die Luft unten noch am saubersten ist.

Als nun alle Kinder den Raum verlassen hatten, wurde ihnen noch das mitgebrachte Feuerwehrfahrzeug erklärt.

Und jedes der Kinder durfte sich einmal rein setzen, was ihnen sehr viel Freude bereitete.

Für die Freiwilligen Feuerwehren wäre es sehr schön, wenn diese Freude auch noch da wäre, wenn diese Kleinen mal Erwachen sind, denn Frauen und Männer werden in der Freiwilligen Feuerwehr immer gebraucht.

 

Holger Kaiser

Jugendfeuerwehrwart